Ein MRT-Befund mit Bandscheibendegeneration, Bandscheibenprotrusion, Bandscheibenvorfall oder einer Verengung des Wirbelkanals kann Rückenschmerzen plötzlich sehr viel bedrohlicher erscheinen lassen.
Doch ein auffälliger MRT-Befund bedeutet nicht automatisch, dass eine Operation der nächste Schritt sein muss.
Viele Menschen mit chronischen Rückenschmerzen, bandscheibenbedingten Beschwerden oder Ischias können zunächst ohne Operation behandelt werden. Internationale Wirbelsäulenempfehlungen sehen bei einem lumbalen Bandscheibenvorfall, wenn kein Cauda-equina-Syndrom, kein ausgeprägtes motorisches Defizit und keine anderen schweren neurologischen Ausfälle vorliegen, zunächst eine nicht-operative Behandlung vor.
Im Centre Algos lautet die Frage deshalb nicht einfach:
„Muss dieser Patient operiert werden?“
Wir möchten verstehen, wodurch die Beschwerden entstehen, ob eine Nervenwurzel beteiligt ist, was die Erholung behindert und welche Kombination von Behandlungen die besten Voraussetzungen bietet, um Schmerzen zu reduzieren, die Funktion wiederherzustellen und den Zustand der betroffenen Gewebe zu verbessern.
Je nach klinischem Bild kann dieser Ansatz Bewegung und Rehabilitation, geeignete medizinische Behandlung und, nach Beurteilung, perkutane Hydrotomie verbinden.

