Sie erhöhen den Trainingsumfang, bauen mehr Steigungen ein, bereiten sich auf einen Wettkampf vor oder beginnen nach einer Pause wieder mit dem Laufen. Dann treten Schmerzen am Knie auf. Vielleicht liegen sie rund um oder hinter der Kniescheibe, vielleicht eher an der Aussenseite.
Im Deutschen wird dafür häufig der Begriff «Läuferknie» verwendet. Dieser Begriff ist jedoch nicht eindeutig. Häufig bezeichnet er das Iliotibialband-Syndrom mit Schmerzen an der Aussenseite des Knies. Schmerzen rund um oder hinter der Kniescheibe entsprechen dagegen häufiger einem patellofemoralen Schmerzsyndrom.
Deshalb ist die wichtigere Frage nicht, ob man ein «Läuferknie» hat, sondern welche Art von Knieschmerz vorliegt und welche Belastungen dabei eine Rolle spielen.
Was bedeutet «Läuferknie» eigentlich?
«Läuferknie» ist keine eindeutige medizinische Diagnose.
Im deutschsprachigen Raum wird der Begriff häufig für das Iliotibialband-Syndrom verwendet, das typischerweise Schmerzen an der Aussenseite des Knies verursacht.
Ein anderes häufiges Problem bei Läuferinnen und Läufern ist das patellofemorale Schmerzsyndrom. Dabei treten die Beschwerden meist rund um oder hinter der Kniescheibe auf.
Die Patella, also die Kniescheibe, liegt an der Vorderseite des Knies und bewegt sich in einer Führungsrinne des Oberschenkelknochens. Zusammen bilden diese Strukturen das patellofemorale Gelenk.
Typische Beschwerden können auftreten bei:
Laufen
Treppensteigen oder Treppabgehen
Kniebeugen
Springen
Bergablaufen
längerem Sitzen mit gebeugtem Knie
Andere Schmerzorte können auf andere Probleme hinweisen. Schmerzen unterhalb der Kniescheibe können beispielsweise mit der Patellasehne zusammenhängen. Schmerzen an der Aussenseite können zu einem Iliotibialband-Syndrom passen. Auch Arthrose, Meniskusprobleme, Verletzungen oder Knochenstressverletzungen kommen je nach Situation infrage.
Der Schmerzort liefert Hinweise, reicht allein aber nicht für eine Diagnose.
Warum beginnt das Knie beim Laufen zu schmerzen?
Beim Laufen wird das Knie wiederholt belastet. Das ist grundsätzlich normal.
Probleme können entstehen, wenn sich die Trainingsanforderungen schneller verändern als die aktuelle Belastbarkeit.
Beschwerden können zum Beispiel auftreten nach:
einer deutlichen Erhöhung der Wochenkilometer
zusätzlichen Laufeinheiten
neuen Intervall- oder Tempoeinheiten
mehr Steigungen oder Gefälle
Beginn einer Wettkampfvorbereitung
zu schneller Rückkehr nach einer Pause oder Verletzung
mehreren gleichzeitigen Änderungen im Training
unzureichender Erholung zwischen den Einheiten
Auch Kraft, frühere Verletzungen, Bewegungsmuster, Schlaf, allgemeine Regeneration und andere individuelle Faktoren können beeinflussen, wie viel Belastung aktuell toleriert wird.
Deshalb können zwei Menschen auf dasselbe Trainingsprogramm völlig unterschiedlich reagieren.
Belastung und Belastbarkeit
Das Verhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit ist ein hilfreiches Modell für viele laufbedingte Beschwerden.
Laufen erzeugt Belastung. Gleichzeitig führt Training zu Anpassung.
Steigt die Belastung in einem verträglichen Mass, kann die Belastbarkeit zunehmen. Steigt die Anforderung zu schnell, können Beschwerden auftreten.
Erklärende GrafikBelastung, Belastbarkeit und Rückkehr zum Laufen
Schritt 1: Laufbelastung steigt
Schritt 2: Anforderung übersteigt die aktuelle Belastbarkeit
Schritt 3: Schmerzen treten auf oder nehmen zu
Schritt 4: Belastung wird angepasst und Kraft sowie Belastbarkeit werden aufgebaut
Schritt 5: Toleranz steigt
Schritt 6: Schrittweise Rückkehr zur gewünschten Laufbelastung
Dieses Modell erklärt nicht jeden Knieschmerz. Anhaltende oder ungewöhnliche Beschwerden müssen angemessen abgeklärt werden.
Das Ziel besteht normalerweise nicht darin, das Knie dauerhaft zu schonen. Vielmehr geht es darum, ein verträgliches Belastungsniveau zu finden und die benötigte Kapazität schrittweise wieder aufzubauen.
Ist Laufen schlecht für die Knie?
Ein schmerzendes Knie kann schnell den Eindruck vermitteln, dass jeder Lauf das Gelenk weiter schädigt.
Schmerz bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das Knie durch das Laufen zunehmend verschleisst.
Untersuchungen zu Freizeitläuferinnen und Freizeitläufern zeigen nicht, dass diese als Gruppe häufiger an Kniearthrose leiden als Menschen, die nicht laufen. MRT-Studien zeigen ausserdem, dass kurzfristige Veränderungen des Knieknorpels nach dem Laufen gering und vorübergehend sein können.
Das bedeutet nicht, dass man mit jedem schmerzenden Knie einfach weiterlaufen sollte.
Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen:
Laufen schädigt die Knie
und
die aktuelle Laufbelastung ist momentan höher als das, was dieses Knie gut toleriert.
Die zweite Frage ist klinisch wesentlich hilfreicher.
Welche Rolle spielt die Lauftechnik?
Die Lauftechnik beeinflusst, wie Kräfte im Bein verteilt werden. Es gibt jedoch keinen einzigen «richtigen» Laufstil, der patellofemorale Schmerzen bei allen Menschen verhindert.
Schrittfrequenz, Schrittlänge, Geschwindigkeit, Fussaufsatz und Oberkörperposition können die Belastung des patellofemoralen Gelenks verändern.
Neuere Forschung deutet darauf hin, dass bestimmte Formen des Lauftechniktrainings bei ausgewählten Läuferinnen und Läufern Schmerzen und Funktion verbessern können. Dazu gehören beispielsweise eine moderate Erhöhung der Schrittfrequenz oder Hinweise auf ein weicheres Aufsetzen.
Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch mit Knieschmerzen seine Lauftechnik verändern muss.
Auch Fersenlauf, Pronation oder eine bestimmte Kniebewegung sind nicht automatisch die Ursache.
Eine Anpassung der Lauftechnik ist besonders dann sinnvoll, wenn eine konkrete Veränderung zur individuellen Situation passt.
Sind schwache Hüften oder Gesässmuskeln die Ursache?
Auch diese Erklärung ist häufig zu einfach.
Kraft spielt eine wichtige Rolle, und hüftbezogenes Training kann Bestandteil einer wirksamen Rehabilitation sein. Eine festgestellte Schwäche bei einer Person, die bereits Schmerzen hat, beweist aber nicht, dass diese Schwäche den Schmerz ursprünglich verursacht hat.
Aktuelle Empfehlungen konzentrieren sich deshalb weniger auf einen vermeintlich «falschen» Muskel oder eine einzelne fehlerhafte Bewegung.
Wichtiger sind das Beschwerdebild, die körperliche Belastbarkeit, die Trainingsanforderungen und die individuellen Einschränkungen.
Brauche ich andere Laufschuhe?
Nicht unbedingt.
Schuhe können Komfort und Belastungsverteilung beeinflussen. Es gibt aber keinen universell richtigen Laufschuh für patellofemorale Schmerzen.
Ein Schuhwechsel kann sinnvoll sein, wenn die Beschwerden nach einem deutlichen Wechsel des Schuhmodells begonnen haben oder ein anderes Modell das Laufen spürbar angenehmer macht.
Ein teurerer Schuh löst das Problem jedoch nicht automatisch.
Vorgefertigte Einlagen können bei ausgewählten Personen kurzfristig unterstützend wirken. Massgefertigte Einlagen sind nicht automatisch notwendig.
Muss ich mit dem Laufen aufhören?
Nicht immer.
Oft ist die bessere Frage:
Wie viel Laufbelastung verträgt das Knie momentan, ohne dass die Beschwerden immer wieder deutlich provoziert werden?
Je nach Situation kann vorübergehend sinnvoll sein:
die Distanz zu reduzieren
weniger häufig zu laufen
Tempotraining zu reduzieren
Steigungen oder Gefälle vorübergehend zu reduzieren
mehr Erholung zwischen den Einheiten einzuplanen
Laufen teilweise durch weniger belastende Ausdaueraktivitäten zu ersetzen
bei stark reizbaren Beschwerden vorübergehend ganz zu pausieren
Leichte Beschwerden erst nach einem langen Lauf erfordern eine andere Strategie als Schmerzen bereits beim Gehen oder Treppensteigen.
Eine vollständige Pause kann Beschwerden beruhigen. Sie baut jedoch nicht automatisch die Belastbarkeit auf, die später wieder zum Laufen benötigt wird.
Training und Rehabilitation
Rehabilitation bedeutet mehr als nur «das Knie zu stärken».
Je nach Situation geht es darum, die Leistungsfähigkeit des Quadrizeps und weiterer Muskeln des Beins zu verbessern, die Toleranz gegenüber patellofemoraler Belastung schrittweise zu erhöhen und diese Belastbarkeit anschliessend wieder auf das Laufen zu übertragen.
Dazu können gehören:
kniespezifisches Krafttraining
hüftbezogenes Krafttraining, wenn sinnvoll
allgemeines Krafttraining der unteren Extremität
progressive Belastungssteigerung
Bewegungstraining, wenn relevant
schrittweise Rückkehr zu laufspezifischen Anforderungen
Die Rehabilitation sollte zunehmend zu den tatsächlichen sportlichen Zielen passen.
Wer wieder einige Kilometer entspannt laufen möchte, braucht nicht dieselbe Belastbarkeit wie jemand, der einen Berg-Halbmarathon vorbereitet.
Können Taping, manuelle Therapie oder Einlagen helfen?
Bei ausgewählten Personen ja, aber eher als Ergänzung zur aktiven Rehabilitation.
Taping kann Beschwerden kurzfristig reduzieren. Vorgefertigte Einlagen können in bestimmten Situationen hilfreich sein. Auch manuelle Therapie kann eingesetzt werden, wenn sie zu einem individuellen Behandlungsziel beiträgt.
Entscheidend ist, ob eine Massnahme dabei hilft, Aktivität und Rehabilitation weiterzuentwickeln.
Eine passive Behandlung allein baut keine Laufbelastbarkeit auf.
Kann die perkutane Hydrotomie eine Rolle spielen?
Im Centre Algos verfügen wir über klinische Erfahrung mit der Anwendung der perkutanen Hydrotomie bei Läuferinnen und Läufern mit anhaltenden Kniebeschwerden.
Ob sie im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Beschwerdebild ab. Wenn sie eingesetzt wird, ist sie Teil einer umfassenderen Strategie, die Diagnose, Laufbelastung, Rehabilitation und die schrittweise Rückkehr zur Aktivität berücksichtigt.
Sie ersetzt keine progressive Rehabilitation.
Wann kann eine weiterführende biologische Abklärung sinnvoll sein?
Bei einem typischen patellofemoralen Schmerzsyndrom sind umfangreiche Blut- oder Stuhluntersuchungen normalerweise nicht erforderlich.
Eine breitere Abklärung kann sinnvoll werden, wenn zusätzlich andere Probleme bestehen, zum Beispiel:
anhaltende Müdigkeit
wiederkehrende Verletzungen
ungewöhnlich schlechte Erholung
stark eingeschränkte Ernährung
Verdacht auf einen Nährstoffmangel
Menstruationsstörungen
deutliche Veränderungen von Gewicht oder Energieverfügbarkeit
Verdacht auf eine Knochenstressverletzung
Eine problematisch niedrige Energieverfügbarkeit kann weibliche und männliche Sportler betreffen und zum sogenannten Relative Energy Deficiency in Sport, REDs, beitragen.
In solchen Situationen sollte das Knie nicht unbedingt isoliert betrachtet werden.
Ein typisches patellofemorales Schmerzsyndrom wird in erster Linie klinisch diagnostiziert, anhand der Krankengeschichte und Untersuchung.
Ein routinemässiges MRT ist normalerweise nicht erforderlich.
Bildgebung wird relevanter, wenn die Beschwerden oder Untersuchung auf eine andere Diagnose hinweisen, ein bedeutendes Trauma vorliegt, die Entwicklung nicht dem erwarteten Verlauf entspricht oder das Ergebnis die Behandlung tatsächlich verändern würde.
Ein MRT sollte eine klinische Frage beantworten und nicht allein deshalb durchgeführt werden, weil das Knie schmerzt.
Wann sind Knieschmerzen möglicherweise mehr als ein typisches Laufproblem?
Wie wir laufbedingte Knieschmerzen im Centre Algos beurteilen
Wir beginnen damit, das individuelle Beschwerdebild zu verstehen, anstatt davon auszugehen, dass alle Läuferinnen und Läufer dasselbe Problem haben.
Dabei berücksichtigen wir unter anderem:
den genauen Schmerzort
den Zeitpunkt der Beschwerden
die Reaktion während und nach dem Laufen
Treppen, Kniebeugen und andere auslösende Aktivitäten
kürzliche Trainingsveränderungen
Distanz, Häufigkeit, Geschwindigkeit und Gelände
frühere Verletzungen
Kraft und Funktion
Erholung
relevante medizinische Vorgeschichte
sportliche Ziele
Zunächst geht es darum, ein typisches patellofemorales Beschwerdebild von anderen Ursachen laufbedingter Knieschmerzen zu unterscheiden.
Darauf aufbauend können Belastung, Rehabilitation, Rückkehr zum Laufen und gegebenenfalls unterstützende Behandlungen individuell geplant werden.
Können laufbedingte Knieschmerzen wieder besser werden?
Ja, aber die Erholung erfolgt nicht immer sofort.
Patellofemorale Schmerzen können anhalten oder wiederkehren. Neuere Forschung zeigt zudem, dass der Verlauf zwischen einzelnen Personen deutlich variiert.
Pauschale Versprechen wie «ein Läuferknie ist nach sechs Wochen geheilt» sind deshalb wenig sinnvoll.
Ein besseres Ziel ist eine schrittweise Verbesserung von Schmerzen und Funktion sowie der Laufbelastung, die das Knie wieder toleriert.
Das Endziel ist nicht nur ein ruhiges Knie.
Es ist ein Knie, das wieder die Anforderungen bewältigen kann, die Sie ihm stellen möchten.
Häufige Fragen
Was ist ein Läuferknie?
Der Begriff ist nicht eindeutig. Im Deutschen bezeichnet er häufig das Iliotibialband-Syndrom mit Schmerzen an der Aussenseite des Knies. Schmerzen rund um oder hinter der Kniescheibe entsprechen dagegen häufiger einem patellofemoralen Schmerzsyndrom.
Warum schmerzt mein Knie beim Laufen, aber nicht beim Gehen?
Laufen stellt höhere wiederholte Anforderungen an das Knie. Alltagsbelastungen können deshalb noch gut toleriert werden, während die Laufbelastung die aktuelle Kapazität überschreitet.
Warum tut das Knie erst nach dem Laufen weh?
Beschwerden müssen nicht genau während der Belastung am stärksten sein. Zeitpunkt, Dauer und Reaktion nach dem Training liefern wichtige Informationen für die Beurteilung.
Kann ich trotz Knieschmerzen weiterlaufen?
Manchmal. Eine angepasste Laufbelastung während der Rehabilitation ist jedoch etwas anderes, als trotz zunehmend stärkerer Beschwerden unverändert weiterzutrainieren.
Muss ich vollständig pausieren?
Nicht automatisch. Ruhe kann Beschwerden reduzieren, baut aber die zum Laufen benötigte Belastbarkeit nicht wieder auf.
Welche Übungen helfen?
Kniespezifisches Training, insbesondere des Quadrizeps, gehört zur evidenzbasierten Grundlage. Je nach Situation können auch Hüft- und allgemeines Beintraining sinnvoll sein.
Brauche ich ein MRT?
Bei einem typischen patellofemoralen Beschwerdebild normalerweise nicht. Bildgebung wird wichtiger, wenn eine andere Diagnose vermutet wird oder das Ergebnis die Behandlung verändern würde.
Brauche ich andere Laufschuhe?
Nicht automatisch. Komfort und individuelle Reaktion sind wichtiger als die Vorstellung eines universell perfekten Laufschuhs.
Kann eine Änderung meiner Lauftechnik helfen?
Bei ausgewählten Läuferinnen und Läufern ja. Eine moderate Erhöhung der Schrittfrequenz oder weicheres Aufsetzen können beispielsweise sinnvoll sein. Solche Änderungen sollten individuell erfolgen.
Wie lange dauert die Erholung?
Dafür gibt es keine zuverlässige allgemeingültige Zeitangabe. Dauer der Beschwerden, Trainingsanforderungen, Rehabilitation und individuelle Faktoren beeinflussen den Verlauf.
Warum kommen die Schmerzen immer wieder?
Beschwerden können wiederkehren, wenn die Belastung erneut die aktuelle Belastbarkeit übersteigt, die Rehabilitation noch nicht ausreichend sportartspezifisch aufgebaut wurde oder ein anderer relevanter Faktor nicht erkannt wurde.
Kann Hydrotomie bei anhaltenden Knieschmerzen nach dem Laufen eingesetzt werden?
Wir verfügen über klinische Erfahrung mit perkutaner Hydrotomie bei ausgewählten Läuferinnen und Läufern mit anhaltenden Kniebeschwerden. Ob sie sinnvoll ist, wird individuell im Rahmen der gesamten Behandlungs- und Rückkehrstrategie beurteilt.
Wann sollte ich Knieschmerzen nach dem Laufen untersuchen lassen?
Wenn sie anhalten, zunehmend stärker werden, den Alltag beeinträchtigen oder mit deutlicher Schwellung, Blockierung, Instabilität, fehlender Belastbarkeit oder lokalisiertem Knochenschmerz einhergehen.
Sie wissen noch nicht, warum Ihr Knie beim Laufen schmerzt?
Laufbedingte Knieschmerzen bedeuten nicht automatisch, dass Sie mit dem Sport aufhören müssen. Entscheidend ist zu verstehen, welche Belastung die Beschwerden auslöst und warum.
Im Centre Algos in Fribourg können wir Ihre Beschwerden, Trainingsgeschichte, Funktion und bisherigen Untersuchungen beurteilen und gemeinsam festlegen, welcher nächste Schritt für Behandlung und Rückkehr zur Aktivität sinnvoll ist.
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